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Das Buddy-Programm der Hochschule wird erweitert

Buddy_programm Das Buddy Programm der Hochschule Aalen

»…Ich möchte mich für das nächstes Semester als Buddy anmelden und einen Studenten aus dem Ausland betreuen. Vergangenes Jahr habe ich selber ein Austauschsemester im Ausland absolviert und wurde von den einheimischen Studenten sehr gut betreut. Ich weiß, wie es sich anfühlt, alleine in einer ganz neuen Umgebung zu sein und möchte einem Studenten, der nach Aalen kommt, den Anfang erleichtern…«

Solche oder ähnliche Anmeldungen für das Buddy-Programm bekommen die Mitarbeiter des Akademischen Auslandsamts (AAA) regelmäßig und freuen sich immer wieder darüber. Wenn deutsche Studierende, die bereits im Ausland waren und sich in die Situation der ausländischen Austauschstudierenden versetzen können, die Lust verspüren, sich zu engagieren und aufgrund ihrer eigenen im Ausland gemachten positiven Erfahrungen etwas zurückzugeben und sich als »Buddies« anmelden, ist der Erfolg der Betreuung schon fast gesichert. Wichtig ist natürlich auch, dass die Chemie zwischen den zwei Studierenden stimmt. Das kann nicht von vorneherein garantiert werden, allerdings bemüht sich das AAA stets die persönlichen Wünsche der betreuenden Studierenden sowie kulturelle Aspekte bei der Zuteilung der Buddies zu berücksichtigen.

Seit mehreren Jahren, dank des Interesses und Engagements der deutschen Studierenden, gelingt es problemlos, jedem neuen Austauschstudierenden einen einheimischen Buddy zur Seite zu stellen, um seine Orientierung in seinem neuen Studien- und Wohnumfeld zu erleichtern und zu beschleunigen. Das Feedback von beiden Seiten ist ermutigend: Deutsche Studierende melden oft, dass sie ihre Fremdsprachkenntnisse verbessert haben, einen Einblick in andere Kulturen bekommen haben und dass ihr Wunsch ins Ausland zu gehen, gestärkt wurde. Die Incomings begrüßen wiederum insbesondere, dass sie von Anfang an einen Ansprechpartner auf Augenhöhe hatten, dem sie alle möglichen Fragen stellen konnten und der ihnen somit bei der Integration in die Hochschule und das neue Studien- und Lebensumfeld maßgeblich behilflich war.

Der Erfolg der Buddy-Betreuung der Austauschstudierenden führt nun dazu, dass das Programm in mehrere Richtungen erweitert wird. Im Rahmen der landesweiten Initiative »Strukturmodelle zu Erhöhung des Studienerfolgs « an allen Hochschulen des Landes nimmt das AAA an einem auf die Zielgruppe der ausländischen »degree seeking« Studierenden fokussierten Pilotprojekt teil. In der Tat geht es dann nicht mehr nur um Austauschstudierende, die nur einen kleinen Teil ihres Studiums in Aalen absolvieren, sondern um die ausländischen Studierenden, die einen Studienabschluss der Hochschule Aalen anstreben und zudem ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben, also nicht hier in Deutschland aufgewachsen sind.


Eine weitere Zielgruppe für das Buddy-System ergibt sich aus studieninteressierten beziehungsweise generell jüngeren Flüchtlingen, die aktuell mit dem Erlernen der deutschen Sprache befasst sind und sich auf weitere Ausbildungsmaßnahmen vorbereiten. Hier gibt es vielfache ehrenamtliche Initiativen, die von den Landratsämtern der Kreise begleitet werden, um die Integration in die Gesellschaft der in jüngster Zeit nach Deutschland geflüchteten Menschen zu fördern. Aber auch innerhalb der Studentenschaft zeigt sich vermehrt, dass der Wunsch besteht, dazu etwas aktiv beizutragen.

Mehr Studierende, als das AAA bedienen konnte, haben sich für die Betreuung von vollimmatrikulierten ausländischen Studierenden angemeldet, für die in diesem Semester eine Buddy-Betreuung pilothaft getestet wird. Die Buddy-Betreuung der »degree seeking« ausländischen Studierenden wird allerdings nur ein Baustein im Strukturmodelle-Konzept der Hochschule Aalen darstellen. Ab dem Wintersemester wird für die Pilotgruppe des AAA ein sogenanntes »Frühwarnsystem« in Bezug auf erreichte Studien- und Prüfungsleistungen eingerichtet. So kann in Kooperation mit dem Grundlagenzentrum, der zentralen Studienberatung und den Fakultäten eine engere fachliche Betreuung entstehen und hierdurch für eine höhere Studienerfolgsquote gesorgt werden. Tatsächlich ist im bundesweiten Durchschnitt die Dropout-Quote bei ausländischen Studierenden mit rund 40 Prozent im Vergleich zu 28 Prozent bei deutschen Studierenden deutlich höher, wodurch dringend benötigtes Potenzial verloren geht.

Sehr erfreulich ist auch, dass das AAA innerhalb von wenigen Tagen genügend deutsche Studierende gefunden hat, um eine von Prof. Dr. Ernst Zwilling initiierte und begleitete Pilotmaßnahme zur Betreuung von jungen Flüchtlingen, die sich momentan an der Berufsschule in Aalen auf ihre Ausbildung vorbereiten, durchzuführen. Unter dem Schirm des Landratsamtes betreuen deutsche Studierende der Hochschule Aalen regelmäßig die genannte Zielgruppe. Social Credit Points können die Studierenden, die es wünschen, dann über das AAA oder die International Society Aalen e.V. (ISA) erwerben, die auch für das bisherige Buddy-Programm der Hochschule Aalen Zertifikate vergibt und die Berichte entgegennimmt, sodass anschließend über das Career Center der Hochschule die ECTS-Punkte im Rahmen des Studium Generale gutgeschrieben werden können. Dieser Bereich des Buddy-Programms ist sicherlich eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten, aber eine wichtige Aufgabe in diesen bewegten Zeiten.

Über das Buddy-System hinaus können sich deutsche Studierende und selbstverständlich auch ausländische Studierende, die bereits eine längere Zeit vor Ort sind – übrigens auch gerne als Wohnheim-Tutoren – zur Verfügung stellen. Voraussetzung dafür ist, dass man selbst in einem der Wohnheime wohnt. Gesucht werden immer wieder auch Fachtutoren für einzelne Stützkurse. Die Voraussetzungen hierfür sind gute Studienleistungen in typisch »schwierigen« Fächern. Bei Interesse bitte direkt beim AAA (aaa@hs-aalen.de) oder der ISA (isa@hs-aalen.de) unter Angabe von Matrikelnummer, Studiengang, Semester und vollständigen Kontaktdaten melden.


Pascal Cromm/ Martina Kübler
Akademisches Auslandsamt der Hochschule Aalen

Aus dem Hochschulmagazin limes von Juni 2016

 

 

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Mit den Buddies durch dick und dünn in der Fremde

Buddies_fremde Das Buddy Programm an der Hochschule Aalen

»An Deutschland habe ich nur eins auszusetzen: das Wetter!«, sagt Andrea Esteban beim Blick durchs verregnete Fenster und lacht herzlich. Seit ein paar Monaten studiert die Spanierin an der Hochschule Aalen. Auf der Ostalb hat sie sich inzwischen gut eingelebt. Einen großen Anteil daran hat auch Faranak Jahromi, denn sie ist Andreas »Buddy« und steht ihr mit Rat und Tat zur Seite. Das Buddy-Programm der Hochschule möchte den internationalen Studierenden den Studienanfang und das Alltagsleben erleichtern, indem sie von deutschen Studierenden unterstützt werden.

Wo meldet man seinen Wohnsitz an? Wie funktioniert das Einschreiben an der Hochschule? In welchen Räumen finden die Vorlesungen statt? Der Studienanfang hält viele Herausforderungen bereit. Was schon für deutsche
Studienanfänger neu und manchmal schwierig ist, kann für internationale Studierende schnell zur Hürde werden. Sprachbarrieren, unterschiedliche Mentalitäten, andere Abläufe – das Zurechtfinden in einem fremden Land ist gerade in der Anfangszeit nicht immer leicht. Starthilfe bietet hier das Buddy-Programm in Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein International Society Aalen (ISA). Von der Ankunft über Stundenplan und Campusführung bis zur Freizeitgestaltung erhalten internationale Neuankömmlinge individuelle Unterstützung. Die »Buddies« sind erfahrene Studierende, die sich ehrenamtlich für die Integration der Austauschstudenten engagieren, für ihre Tätigkeit aber im Rahmen des Studium Generale sogenannte »Social Credit Points« erwerben können. Rund 30 Stunden pro Semester werden für die Betreuung der ausländischen Studenten veranschlagt.

Über die geforderten 30 Stunden ist Faranak Jahromi schon längst hinaus – und zwar mit großer Leidenschaft. »Ich mag es, Leute aus anderen Kulturen kennenzulernen «, sagt die junge Frau, die Internationale Betriebswirtschaft an der Hochschule Aalen studiert. Gleich nach dem Abitur ist die gebürtige Hagenerin mit iranischen Wurzeln als Au-pair nach Spanien gegangen und hat sich in das Land verliebt. Umso mehr freut sich Faranak Jahromi, dass sie nun Andrea als Buddy hat, die aus Barcelona stammt. Dass sich die beiden auf Anhieb verstanden haben, merkt man sofort, wenn man sich mit ihnen unterhält. Englische, deutsche und spanische Satzfetzen fliegen zwischen den beiden Studentinnen hin und her. Fröhlich und mit Schalk in den Augen erzählen sie, was sie gemeinsam schon alles unternommen haben. »Typische Mädchensachen«, sagt Andrea mit verschwörerischer Miene. Und lachend fügt die Chemiestudentin hinzu: »Die Chemie zwischen uns stimmt einfach.«

Auch Artur Schneider engagiert sich seit mehreren Semestern als »Buddy«. Der 25-Jährige, der International Sales Management and Technology studiert, erinnert sich mit großer Begeisterung an seine Auslandsemesterin Spanien und Costa Rica zurück. »Die Offenheit, Herz lichkeit und Lebensfreude in diesen Ländern ist einfach beeindruckend«, schwärmt der junge Mann. Und möchte ein Stück von seinen tollen Erlebnissen zurückgeben: »Mit meinen Erfahrungen kann ich hier den Austauschstudenten helfen. Und es ist klasse, dass man seine Sprachkenntnisse wieder auffrischen kann«, freut sich der Student, der ein großes Faible für die spanische Sprache hat. Auch er steht gerade einem spanischen Austauschstudenten mit Rat und Tat zur Seite: Israel Zambrana Otero ist für seinen Master in Wirtschaftsingenieurwesen nach Aalen gekommen. »Das Buddy-Programm hilft mir sehr. Es erleichtert vieles – und ist eine super Möglichkeit, die anderen Austauschstudenten kennenzulernen«, sagt der 26-Jährige und fügt lachend hinzu: »Eine Aalener Kneipentour habe ich von Artur auch schon bekommen. Das Bier ist hier echt lecker!«

Saskia Stüven-Kazi
Stabstelle Kommunikation der Hochschule Aalen

 

Aus dem Hochschulmagazin limes von Juni 2016.

 

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Die Chemie stimmt einfach

Image_678_160215_buddy-programm_faranak_jahromi_andrea_esteban__16_b_ Buddy-Programm der Hochschule hilft Austauschstudierenden beim Einleben

„An Deutschland habe ich nur eins auszusetzen: das Wetter!“, sagt Andrea Esteban beim Blick durchs Fenster und lacht herzlich. Seit Oktober studiert die Spanierin an der Hochschule Aalen. Auf der Ostalb hat sie sich inzwischen gut eingelebt. Einen großen Anteil daran hat auch Faranak Jahromi, denn sie ist Andreas „Buddy“ und steht ihr mit Rat und Tat zur Seite. Das Buddy-Programm der Hochschule möchte den international Studierenden den Studienanfang und das Alltagsleben erleichtern, indem sie von deutschen Studierenden unterstützt werden.

Wo meldet man seinen Wohnsitz an? Wie funktioniert das Einschreiben an der Hochschule? In welchen Räumen finden die Vorlesungen statt? Der Studienanfang hält viele Herausforderungen bereit. Was schon für deutsche Studienanfänger neu und manchmal schwierig ist, kann für internationale Studierende schnell zur Hürde werden. Sprachbarrieren, unterschiedliche Mentalitäten, andere Abläufe – das Zurechtfinden in einem fremden Land ist gerade in der Anfangszeit nicht immer leicht.

Starthilfe für Neuankömmlinge

„Viele Austauschstudenten von unseren Partnerhochschulen sind oftmals nur für ein Semester hier und haben daher nur wenig Zeit, sich zu orientieren“, sagt Martina Kübler vom Akademischen Auslandsamt der Hochschule Aalen. „Wenn die soziale Integration klappt, dann gelingt auch das Studium.“ Starthilfe bietet hier das Buddy-Programm in Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein International Society Aalen (ISA). Von der Ankunft über Stundenplan und Campusführung bis zur Begleitung bei Behördengängen und Freizeitgestaltung erhalten internationale Neuankömmlinge individuelle Unterstützung. Die „Buddies“ sind erfahrene Studierende, die sich ehrenamtlich für die Integration der Austauschstudenten engagieren, für ihre Tätigkeit aber im Rahmen des Studium Generale so genannte „Social Credit Points“ erwerben können. Rund 30 Stunden pro Semester werden für die Betreuung der ausländischen Studenten veranschlagt.

 

Über die geforderten 30 Stunden ist Faranak Jahromi schon längst hinaus – und zwar mit großer Begeisterung. „Ich mag es, Leute aus anderen Kulturen kennenzulernen“, sagt die junge Frau, die im dritten Semester Internationale Betriebswirtschaft an der Hochschule Aalen studiert. Gleich nach dem Abitur ist die gebürtige Hagenerin mit iranischen Wurzeln als Au-pair nach Spanien gegangen und hat sich in das Land verliebt. „Die Sonne, die Kultur, die Warmherzigkeit der Spanier, das gefällt mir alles sehr.“ Umso mehr freut sich Faranak Jahromi, dass sie nun Andrea als Buddy hat, die aus Barcelona stammt. Dass sich die beiden auf Anhieb verstanden haben, merkt man sofort, wenn man sich mit ihnen unterhält. Englische, deutsche und spanische Satzfetzen fliegen zwischen den beiden Studentinnen hin und her. Fröhlich und mit Schalk in den Augen erzählen sie, was sie gemeinsam schon alles unternommen haben. „Typische Mädchensachen“, sagt Andrea mit verschwörerischer Miene. Und lachend fügt die Chemiestudentin hinzu: „Die Chemie zwischen uns stimmt einfach.“

Der Sprung ins kalte Wasser

Ihr Auslandssemester wollte Andrea Esteban unbedingt in Deutschland verbringen. „Es ist ein gutes Land für Ingenieure und um Erfahrungen zu sammeln“, ist die 21-Jährige überzeugt. „Und ich kann mein Deutsch verbessern“, sagt sie mit einem verschmitzten Lächeln. Bereits vor vier Jahren hat die junge Frau angefangen, Deutsch zu lernen. „Mein Lieblingsautor ist Österreicher, und ich wollte ihn unbedingt im Original lesen.“ Dass die Hochschule Aalen für ihre Austauschstudierenden das Buddy-Programm bietet, findet Andrea Esteban klasse. „Das macht vieles leichter. Wenn ich ein Problem habe, rufe ich Faranak an.“ „Das ist auch einer der Gründe, warum ich mich als Buddy engagiere. Ich weiß, wie es ist, wenn man ins kalte Wasser geworfen wird“, sagt Faranak Jahromi und erzählt von ihren Auslandserfahrungen. „Außerdem macht es einfach Spaß, zu helfen.“ Dann wendet sich sie an Andrea und fragt vergnügt: „Und, was machen wir heute Abend?“

Info: Wer sich für das Buddy-Programm interessiert, kann sich an das Akademische Auslandsamt wenden oder schreibt eine E-Mail an: buddy@htw-aalen.de.

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Der Study in Germany Blog

Internationale Studierende berichten über ihre Erfahrungen in Deutschland

Hast du Lust über deine Erlebnisse während deiner Zeit in Deutschland zu berichten? Dann werde Blogger für den Study in Germany Blog und teile deine Erfahrungen mit Lesern aus der ganzen Welt.


Mehr Infos findest du hier:
www.study-in.de/blog/write-for-us

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Ein Geschmack von Nepal durch Essen und Vortrag

10859414_775662369170469_700704617_n Entdecken Sie das unglaubliche Potential von diversifizierter Kultur und Naturschönheit von Nepal

Sie heißen Asu, Aashis, Rajnis und Tyoti, kommen aus Nepal und studieren alle an der Fakultät Optik und Mechatronik in Aalen. Die Hochschulgemeinde feierte im Dezember 2014 den internationalen Abend mit vielen Überraschungen. Zunächst gab es nur eine Nepalesin. Drei Wochen vor dem internationalen Abend kamen nochmals 3 hinzu. Somit stand dem internationalen Abend nichts mehr im Wege.

Bevor es los ging begrüßten Pfarrer Bernhard Richter und Pastoralreferent Tobias Obele eine stattliche Anzahl von Gästen im „Tower". Die nepalesischen Studenten, in traditioneller Kleidung, führten mit beeindruckenden Bildern, Musik und zahlreichen Geschichten durch den Abend.

Nepal liegt zwischen Indien und dem autonomen Gebiet Tibet der Volksrepublik China. Die Hauptstadt heißt  Kathmandu. Dort sitzt die South Asian Association for Regional Cooperation, kurz SAARC genannt, die Südasiatische Wirtschaftsgemeinschaft. Wer nach Nepal fliegt kommt am „Tribhuvan International Airport" in Kathmandu an, der als einer der gefährlichsten Flughäfen gilt. Das Land gliedert sich in drei Hauptregionen Terai in der Gangestiefebene, das Mittelland und die Hochgebirgsregion um das Himalaya-Gebirge. Im Land der Achttausender ist eine Besteigung des Mount Everest, 8848 m +/- 2m ÜNN ein touristische Höhepunkt. In Nepal können eine Vielzahl von Tempeln, Wildtiere und bunte Blumen zu bestaunt werden. Ebenso bietet sich eine Elefantensafari durch den Regenwald an. So vielfältig wie das Land, sind auch die Menschen. In Nepal leben knapp 26,5 Mio. Menschen. Es gibt um die einhundert verschiedene ethnische Gruppen und 123 Dialekte. Die meisten Nepalesi sind Hindus (90%) und 9% sind Buddhisten. Ähnlich wie in Indien gilt das Kastensystem. Die Bevölkerung ist vorwiegend im Tertiären Sektor tätig. Nepal besitzt eine Anzahl an Universitäten und fast 100.000 Studierende. Verschiedene Schulprojekte sowie Waisenhäuser werden von Deutschland aus unterstützt. Das Königreich Nepal hat seine Wurzeln im 14. Jahrhundert. 1990 fanden die ersten demokratischen Wahlen statt, jedoch blieb das Königreich bestehen. Bei einem Bürgerkrieg zwischen 1996 und 2006 starben viele Menschen. Seit 2008 gibt es die Demokratische Republik Nepal. Staatpräsident ist Ram Baran Yadav und Premierminister ist Sushil Koirala.

Ein reichhaltiges Menü Nepalesischer Speisen erwartete die Gästeschar: „Mo:Mo", eine Art gefüllter Teigtaschen, „Momo ko Achar" mit Tomaten, ein scharfes Hauptgericht mit „Gundruk ko Achar" und „Aaluko Achar", ein Kartoffelgericht, und zum Abschluss süße „Selroti". Anschließend erfreuten traditionelle Tänze das Publikum.

Barbara Schießl, Dezember 2014

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Interkulturelle Woche

Interkulturelle_woche_foto Gemeinsamkeiten finden - Unterschiede feiern: 22. September - 15. Oktober 2014 in Aalen

Interessierst du Dich für interkulturelle Themen? Dann schaue, ob unter den Veranstaltungen etwas für Dich ist.

Page_white_acrobat Programmflyer (300 KB)

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XII. Internationale Römertage in Aalen

R%c3%b6mertage_bild2 27. und 28. September 2014 von 11 bis 18 Uhr

Tauchen Sie ein in den faszinierenden römischen Alltag! Gladiatoren, römische Reiter, Legionäre, Händler und Handwerker bieten auf dem historischen Kastellgelände des Aalener Limesmuseums ein authentisches Lebensgefühl römischer Kultur. 35 Gruppen, darunter die berühmte Ermine Street Guard aus Großbritannien, die Römerkohorte Opladen und die Gladiatoren von Marcus Junkelmann präsentieren römisches Lager- und Soldatenleben. In ihren stattlichen Rüstungen stellen sie römische Kampfszenen nach, zu Fuß, zu Pferd und mit Hilfe des Katapults. Händler und Handwerker bieten ausgewählte römische Waren an und in Tavernen werden die Gäste mit delikaten Speisen und Getränken nach Rezepten römischer Feinschmecker verwöhnt. Zahlreiche Stationen laden zudem Groß und Klein zum aktiven Mitmachen ein. Im Limesmuseum ist die Sonderausstellung „Gebrochener Glanz – Römische Großbronzen am UNESCO-Welterbe Limes“ zu sehen.
Limesmuseum Aalen: St. Johann-Straße 5, 73430 Aalen, Telefon: 07361 528287 – 0
E-Mail: limesmuseum@aalen.de, www.limesmuseum.de/roemertage

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40. AalenerReichstädter Tage

Unbenannt Zu diesem Anlass wird es in der Stadt viele Neuerungen geben. Eine neue Bühne, der umgestaltete Marktplatz, der neue „Platz der Partnerschaften“ und das Kunstpro-jekt „Mitten rein“ sind nur ein paar Dinge die beim Stadtfest neuen Schwung bringen.

Bereits zum 40. Mal werden am 12. - 14. September 2014 die Reichsstädter Tage in Aalen gefeiert. Verpassen Sie nicht die gelegenheit an dem bunten Programm teilzunehmen.

Page_white_acrobat Reichstädter Tage - Programm (1 MB)

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Internationaler Abend um eine Woche verschoben!

Pakistan Der neue Termin: 23. Mai 2014

Der Termin des Internationalen Abends, den diesmal von Studierenden der Hochschule Aalen aus Pakistan organisiert wird, wurde um eine Woche verschoben. Die Veranstaltung findet am 23. Mai 2014 um 20:00 in Carl Schneider Wohnheim statt.

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MOST KIND Projektbroschüre

Projektbroschuere_titelseite MOST KIND Projektbroschüre ist auf Deutsch verfügbar!

Der Projektbroschüre verfügt über ausführliche Informationen über das Projekt und Übertragbarkeit auf andere Hochschulen.

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MOST KIND Flyer

Flyer_1seite_hochgeladen Der Flyer auf Deutsch

Ein Informationsflyer, der ein Überblick über das MOST KIND Projekt verschafft.

- Was bietet MOST KIND den Studierenden?

- Angebote für Vereine und Organisationen

- Allgemeine Information über MOST KIND

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East Wuerttemberg: Region for Talents and Patents

Flyer_1.seite Neuer Flyer für ausländische Studierende und Absolventen, die sich in Ostwürttemberg niederlassen möchten

In Zusammenarbeit mit der Fachkräfteinitiative Baden-Württemberg, der Allianz für Fachkräfte Ost-Württemberg, dem Amt für Zuwanderung und Integration der Stadt Aalen und dem Innovationszentrum Aalen wurde im Rahmen des Projekts MOST KIND ein Welcome Flyer in englischer Sprache veröffentlicht, der ausländische Absolventen und Studierende auf die besonderen Reize der Wirtschaftsregion Ostwürttemberg aufmerksam machen soll. Gleichzeitig werden in dem Flyer die Ansprechpartner und die Anlaufstellen genannt, an die sich Ausländische Absolventen und Fachkräfte wenden können, wenn sie in Betracht ziehen ihre Karriere in Ostwürttemberg zu starten. Der Flyer und die daran beteiligten Akteure sind bereits auf dem Portal bw-jobs verlinkt (siehe http://www.bw-jobs.de/de/leben/leben/integrieren/willkommenskultur-in-ostwuerttemberg.html#c9378).


 

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MOST KIND Flyer

Foto_1.seite Nun auch in englischer Sprache!

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MOST KIND: 3 Jahre und noch lange kein Ende in Sicht!

Foto_gruppe Die Projektpartner sind sich einig: Die Zusammenarbiet sollte fortgesetzt werden

Im Dezember 2013 trafen sich an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd die MOST KIND Projektpartner, um die Ergebnisse und Maßnahmen des dreijährigen Projekts zusammenzufassen und zu evaluieren. Die Gäste wurden von Prorektor für Forschung, Entwicklung und internationale Beziehungen und Nachhaltigkeitsexperte der PH Schwäbisch Gmünd Prof. Dr. Hans-Martin Haase, begrüßt und zur weiteren Zusammenarbeit ermuntert.

Nachdem die erste zweijährige Phase des Projekts bereits vor einem Jahr an der DHBW Heidenheim evaluiert worden war, haben sich die Projektpartner in ihrem Rückblick insbesondere auf die Veranstaltungen und Maßnahmen des Jahres 2013 konzentriert. In diesem Jahr wurden zwei interkulturelle Trainings für Mitarbeiter aller vier Partnerhochschulen organisiert – eines hiervon mit Schwerpunkt islamischer Kulturkreis und das andere mit Schwerpunkt Türkei. Das zweite Seminar wurde auch für studentische Tutoren und engagierte Studierende geöffnet. Im Herbst haben ebenfalls eine Exkursion zum Steiff Museum, eine Filmvorführung im Kino am Kocher und eine Sportveranstaltung in der Kletterhalle in Waldstetten für Studierende aller vier Hochschulen stattgefunden. Alle Veranstaltungen stießen, wie auch in den vergangenen Jahren, auf großes Interesse seitens der Studierenden aus aller Welt und auch der deutschen Studierenden.


Das dritte Projektjahr diente auch dazu, den Grundstein von Maßnahmen zur Integration in die Arbeitswelt zu legen. In Zusammenarbeit mit der Fachkräfteinitiative Baden-Württemberg, der Allianz für Fachkräfte Ost-Württemberg, dem Amt für Zuwanderung und Integration der Stadt Aalen und dem Innovationszentrum Aalen wurde im Rahmen des Projekts ein Welcome Flyer in englischer Sprache veröffentlicht, der ausländische Absolventen und Studierende auf die besonderen Reize der Wirtschaftsregion Ost-Württemberg aufmerksam machen soll. Gleichzeitig werden in dem Flyer die Ansprechpartner und die Anlaufstellen genannt, an die sich Ausländische Absolventen und Fachkräfte wenden können, wenn sie in Betracht ziehen ihre Karriere in Ost-Württemberg zu starten. Der Flyer und die daran beteiligten Akteure sind bereits auf dem Portal bw-jobs verlinkt (siehe http://www.bw-jobs.de/de/leben/leben/integrieren/willkommenskultur-in-ostwuerttemberg.html#c9378).
Pilothaft wurden an der Hochschule Aalen in Kooperation mit der Fachkräfteinitiative Baden-Württemberg auch eine Infoveranstaltung für Austauschstudierende zum Thema Jobsuche in Baden Württemberg durchgeführt sowie ein Bewerbertraining für ausländische Studierende, die ihr ganzes Studium in Deutschland absolvieren. Auch in diesem Fall haben beide Veranstaltungen großen Zuspruch der Zielgruppen gefunden.


Die DAAD-Finanzierung läuft Ende 2013 aus. Bei dem Abschlusstreffen in Schwäbisch Gmünd waren sich alle Projektpartner einig eine ganze Reihe des im Rahmen des Projekts eingeführten Maßnahmen weiterzuführen, auch wenn hierfür bedingt auch noch weitere Drittmittel und Sponsoren aus der Industrie gefunden werden müssen. „MOST KIND als Marke für eine gute und freundliche Betreuung von ausländischen Gästen Ostwürttembergs über die ausländischen Studierenden hinaus, und als Teil der besonderen Willkommenskultur der Region, ist eine Zielsetzung aller beteiligten Projektpartner“, sagt Pascal Cromm, Projektleiter und Leiter des Akademischen Auslandsamtes der Hochschule Aalen.

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Tschechischer Abend

L%c3%a4nderabend_tschechien Abend dreht sich um Tschechien

Bei einem internationalen Abend an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Aalen haben im Dezember 2013 vier Tschechinnen die Geschichte, Natur, Landschaft und Politik ihres Heimatlandes vorgestellt. Rund 60 Studierende hörten den Augenoptik-Studentinnen zu. Ziel des internationalen Abends ist nach Auskunft der beiden Hochschulseelsorger Tobias Obele und Bernhard Richter, dass der internationale Charakter der Hochschule unter den Studierenden wahrgenommen wird und sich verschiedene Nationen, Kulturen, Sprachen und Religionen besser kennenlernen. So waren es in den zurückliegenden Jahren Mexikaner, Brasilianer und Chinesen, die den internationalen Abend vorbereitet hatten. Der nächste internationale Abend dreht sich um Malaysia. 

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Viva Mexico!

Foto_mexikanischer_abend Hochschulgemeinde Aalen feiert mexikanischen Abend

Passend zum Internationalen Fest in der Stadt Aalen hat am 21. Juni die ökumenische Hochschulgemeinde einen mexikanischen Abend gefeiert. Über Land und Leute, Geschichte, Sozialentwicklung und über touristische Besonderheiten erzählte der an der Aalener Hochschle Mechatorin studierende Roberto Verdugo. Zur Power-Point-Präsentation gab es mexikanisches Essen.

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Wir sind Aalen!

Image_sommeraktion Aalener Sommeraktion 2013

 

In diesem Jahr widmet sich die Stadt Aalen aus Anlass des 30. Jubiläums des "Internationalen Festes" den Themen Migration, Integration und Stadtentwicklung. Die oben genannten Themenbereiche bewegen derzeit sowohl die europäische- wie die deutsche Politik innerhalb diverser Gesetzgebungen und Diskussionsrunden. 

Die Stadt Aalen setzt indessen neue Akzente, indem sie das auf diesem Sektor bisher erreichte in den Vordergrund stellt und gemeinsam mit dem Fotografen Friedrun Reinhold eine künstlerisch beeindruckende Open-Air-Fotoausstellung realisiert hat, die sich über die gesamte City erstreckt. Ofizielle Eröffnung am 22. Juni 2013!

Über 120 Nationen leben laut letzter Zählung in der Stadt Aalen, sind auf der Ostalb heimisch geworden, fühlen sich hier daheim und sind längst angekommen. Mehr über die Leute und die Länder aus deren sie kommen können Sie auch unter http://www.wir-sind-aalen.de/ nachlesen.

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Interkulturelles Training für Mitarbeiter der ostwürttembergischen Hochschulen: Schwerpunkt islamischer Kulturkreis

Anmeldung läuft!

Das Akademische Auslandsamt der Hochschule Aalen lädt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule Aalen, der DHBW Heidenheim, der HfG Schwäbisch Gmünd und der PH Schwäbisch Gmünd zum interkulturellen Seminar mit Schwerpunkt islamischer Kulturkreis am 9.7.2013 (9:30 - 16:30) an der Hochschule Aalen ein.

Seminarleiterin: Dr. Gertraud Kinne, Dipl. Psych., Trainerin Cutlure Communication Skills

Anmeldung: martina.kuebler@htw-aalen.de

Einzelheiten entnehmen Sie bitte der beigefügten Einladung.

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International Markt bei Tag & Nacht an der Hochschule

Brazil Ausländische Studierende stellen Ihre Länder vor

Weit mehr als 100 Vorführungen, Experimente und Projekte haben am Freitag an der Hochschule Aalen Wissenschaft erlebbar gemacht. Viele Gäste faszinierte auch der eindruckvolle internationale Markt, der im Foyer der Hochschule vom International Center gebildet wurde.

Am Freitag den 26.04.2013 haben das international Center (Auslandsamt und Sprachenzentrum) sowie die ausländischen Studierenden mithilfe der studentischen Hilfskräfte, ihre Stände für das große Event "Tag und Nacht" Hochschule Aalen geschmückt.
Es gab 6 verschiedene Stände, die die unterschiedlichen Länder und Kontinente präsentierten. Die Gäste konnten sich über die verschiedenen Sitten und Kulturen der vertretenen Länder erkundigen, und die Partneruniversitäten der Hochschule Aalen kennenlernen.

Außerdem waren das Auslandsamt und das Sprachenzentrum als International Center an dem Tag vertreten. Das Sprachenzentrum stellte seine vielfältigen Sprachkurse vor. Interessenten und Studierende konnten sich über die verschiedenen Möglichkeiten wie, Auslandsstudium und Auslandspraktikum informieren und mit den Austauschstudenten neue Kontakte knüpfen.

Die Veranstaltung wurde am Ende mit einer indischen Tanzvorführung abgeschlossen, die mit ihrer schönen Bekleidung ihre Heimat gut hinübergebracht haben.

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Internationaler Abend an der Hochschule Aalen

Brasilien2 Brasilianische Studierende stellen ihr Land vor

In jedem Semester führt die Katholische und Evangelische Hochschulgemeinde an der Hochschule Aalen, einer der MOST KIND Projektpartner, einen Internationalen Abend durch. Diesmal hatten Brasilianer den Abend vorbereitet. Pfarrer Bernhard Richter sprach auch in seiner Begrüßung von der Notwendigkeit, dass Studierende verschiedener Nationen sich begegnen und sich auch in ihren Verschied-enheiten verstehen lernen. Daniel Zanatta stellte sein Land vor und erzählte auch von seiner Heimatstadt Rio de Janeiro. In der Präsentation ging er auch auf die verschiedenen Studienmöglichkeiten in  Brasilien ein und hob auch die Unterschiede in den Studiengängen und Abschlussprüfungen hervor. Alle fünfzehn anwesenden brasilianischen Studenten bestätigten übereinstimmend , dass sie sich in Deutschland sehr wohl fühlten, auch wenn es viel zu kalt sei, herrsche doch in ihrer Heimat zur Zeit Hochsommer. Für die meisten war es in den vergangenen Tagen auch der erste Schnee, den sie in ihrem Leben zu Gesicht bekamen.

Rektor Prof. Dr. Gerhard Schneider, der selbst schon in Brasilien lehrte und zu diesem Treffen auch gekommen ist, erzählte von den groß aufgelegten Programm der brasilianischen Regierung, damit Studierende nach Deutschland zu einem Studienaufenthalt kommen könnten. Nach der Vorstellung stimmten einige Studierende brasilianische Lieder auf der Gitarre an. Und es gab für alle süße Köstlichkeiten aus Südamerika. 

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Interkulturelles Seminar zum Thema China

Foto6_mitarbeitertrainingws%2012-13 Bunte Mischung der Hochschulmitarbeiter

Bereits zum dritten Mal haben sich Mitarbeiter der vier an dem MOST KIND Proejekt beteiligten ostwürttembergischen Hochschulen zu einem interkulturellen Training getroffen, diesmal unter dem Titel „Interkulturelle Kompetenz im Hochschulalltag – Schwerpunkt China und Greater China“. Interkulturelle Situationen wurden in diesem eintägigen Seminar auf Basis der Erfahrungen und Erlebnisse der siebzehn Teilnehmer und unter der Leitung der erfahrenen Sinologin Vera Schick beleuchtet. Die Koordinatoren des Projekts MOST KIND reagierten mit dem Angebot auf die steigende Anzahl chinesischer und weiterer asiatischer Studierender in der Region Ostwürttemberg.

Neben Studiengangsekretärinnen, Angestellten der Bibliothek, akademischen Mitarbeiter bis hin zu Professoren waren das Jugendwerk Aalen, einer der externen MOST KIND-Projektpartner und Träger der studentischen Wohnheime in Aalen vertreten. „Die bunte Mischung der Teilnehmer demonstriert, dass interkulturelle Situationen mittlerweile zum Alltag aller Hochschulmitarbeiter gehören“, erklärt MOST KIND Projektkoordinatorin Martina Kübler und fügt an: „Schön war, dass jeder aus einer anderen Sicht und Perspektive über eigene Erfahrungen mit der asiatischen Kulturen und Mentalitäten berichten konnte. Besonders bereichernd war auch, dass Frau Schick das deutsche und das chinesische Hochschulsystem im Vergleich dargestellt hat und dass sie zusammen mit den Teilnehmern versucht hat, eine Perspektive für eine erfolgreiche Integration chinesischer Studierender zu entwickeln.“

Bereits im November 2012 wurde mit Unterstützung des Studentenwerks Ulm, eines weiteren MOST KIND-Projektpartners, an der Hochschule Aalen ein interkulturelles Seminar mit Schwerpunkt China für studentische Tutoren und engagierte Studierende aller vier ostwürttembergischen Hochschulen organisiert. Da das MOST KIND Projekt um ein Jahr verlängert wurde, werden auch im neuen Jahr 2013 interkulturelle Trainings für Mitarbeiter und Studierende der beteiligten Hochschulen angeboten, dann mit neuen weiteren Schwerpunkten.

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EU Projekt Europa für Bürgerinnen und Bürger: IK-Twin "Interkulturelle Kompetenz in der Stüdtepartnerschaft"

Kursplätzefrei! Bewerbungsfrist: 22. Januar 2013

Interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Aalen, die sich im Rahmen einer einwöchenn interkulturellen Trainings fortbilden möchten sind herzlich eingeladen, sich für die Teilnahme an diesem Projekt zu bewerben.

Ziele des Projekts:

Die Teilnehmenden sollen die Fertigkeit erwerben, interkulturelle Situationen erfolgreich zu beobachten und einzuschätzen und interkulturelle Konfliktpotentiale zu erkennen. Das Bewusstsein für die Kulturgebundenheit des eigenen Handelns wird gestärkt und damit die Fähigkeit, in interkulturellen Situationen angemessene Verhaltensweisen zu entwickeln. 

Dieses Wissen und diese Fertigkeiten bilden die Grundlage für die Entwicklung geeigneter Projekte, die Sie mit Jugendlichen oder in anderen interkulturellen Situationen realisieren können.

Eine weitere Herausforderung besteht darin, eine Verbindung zwischen international-interkulturellen Situationen und lokalen multikulturellen Situationen herzustellen und positiv zu nutzen.

 

Zielgruppen:

- Personen, die haupt- oder ehrenamtlich mit Jugendlichen oder ausländischen Studierenden arbeiten (Lehrer, Jugendsozialarbeiter, Jugendbetreuer, Ausbildungsverantwortliche in Betrieben)

- Ehrenamtliche in der Partnerschaftsarbeit

Termine:

10.-17. Februar 2013, Aalen (D): 

Grundkurs Interkulturelle Kompetenz und Entwicklung der Pilotprojekte.  

Frühjahr / Sommer 2013

Durchführung der Pilotprojekte, Begleitung der KursteilnehmerInnen durch Tutoren und Online-Plattform

26.-30. Oktober 2013, Cervia (I):

Vertiefung der Inhalte und Evaluierung der Pilotprojekte

Weitere Informationen zu Zielen des Projekts, Teilnahmebedingungen, Kursinhalten und Kooperationspartnern entnehmen Sie bitte den beigefügten Flyer:

Page_white_acrobat Interkulturelle Kompetenz in Städtepartnerschaften (60 KB)

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Das „Moscht Kind“ Projekt wird verlängert!

Studierende der vier ostwürttembergischen Hochschulen werden auch in 2013 von den hochschulübergreifenden Angeboten profitieren

 

Unser MOST KIND Projekt, unter Einheimischen liebevoll „Moscht Kind“ genannt, wird um ein Jahr verlängert. Die Auslauffinanzierung wird den akademischen Auslandsämtern der Hochschule Aalen, der DHBW Heidenheim, der PH Schwäbisch Gmünd und der HfG Schwäbisch Gmünd, die das Projekt durchführen, ermöglichen, die Integration ausländischer Studierender und Studierender mit Migrationshintergrund in die Hochschulen und die Gesellschaft weiter voranzutreiben. Zusätzlich soll das dritte Projektjahr dazu dienen, den Grundstein von Maßnahmen zur Integration in die Arbeitswelt zu legen. 

Die MOST KIND Projektpartner und engagierte Studierende der beteiligten Hochschulen trafen sich kürzlich an der DHBW Heidenheim, um die vergangene zweijährige Projektphase zu evaluieren, die Maßnahmen für das Jahr 2013 zu planen und zu überlegen, wie ihre Nachhaltigkeit ab 2014 gewährleistet werden kann. Auch im 2013 werden Studierende von den hochschulübergreifenden, vernetzten und ausgeweiteten Betreuungs- und Integrationsangeboten der vier ostwürttembergischen Hochschulen profitieren. 

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Bewährte vielfalt - PROFIN

Neue Broschüre vom DAAD zieht Bilanz zu PROFIN. Mit dabei MOST KIND!

Die neue, vom Corporate Publishing Team des Raabe Fachverlags für Wissenschaftsinformation realisierte Broschüre, zieht Bilanz, indem die Ergebnisse einer Programmevaluation vorgestellt und Erfahrungsberichte einzelner Initiativen aufgeführt werden. Darüber hinaus werden die 21 geförderten Projekte der dritten Ausschreibungsrunde porträtiert - mit dabei das Modellprojekt MOST KIND.

Das vom BMBF und DAAD initiierte und geförderte PROFIN-Programm startete im Frühjahr 2009 und blickt auf eine rege Beteiligung seitens der deutschen Hochschulen und Studentenwerke: In insgesamt 132 Modellprojekten von knapp 100 Institutionen wurden Netzwerke und lokale Strukturen zur besseren Integration ausländischer Studierender geschaffen. 

„Das PROFIN-Programm hat wichtige Anstöße gegeben, um die soziale Isolation der internationalen Studierenden aufzubrechen und ihre Integration zu fördern. Deshalb ist es ein notwendiges und wichtiges Programm, das den Einsatz öffentlicher Gelder mehr als rechtfertigt“, konstatiert Achim von der Heyde, der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerkes.

Vorrangig wurden Projekte gefördert, die eine Willkommenskultur schaffen und sich dabei sowohl an internationale Studierende als auch an deutsche Studierende mit Migrationshintergrund wenden. Bisherige Erfahrungen bestätigen, dass die Hochschulen Herausforderungen, die mit der Integration der ausländischen Studierenden verbunden sind, leichter und schneller bewältigen können, wenn sie eine zusätzliche Förderung, wie PROFIN sie bietet, erhalten.

 

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"Azubi statt ungelernt"

Neues aalener Projekt fördert Integration

„Azubi statt ungelernt“ ist ein weiterer Meilenstein in der Integrationspolitik der Stadt Aalen. Was vor Jahren mit gezielter Sprachförderung in Kindergärten begann, wird nun in einem weiteren Schritt mit dem, von der EU geförderten Projekt fortgesetzt. Bessere Zukunftschancen und gesellschaftliche Integration über berufliche Ausbildung – davon sollen mehr Jugendliche mit Migrationshintergrund profitieren. Der Weg führt in erster Linie über die Eltern. 

Wer aber aus einem anderen Kulturkreis kommt, kennt das duale deutsche Ausbildungssystem nicht und kann die Arbeitsmarktbedingungen nur schwer einschätzen. Die Statistik belegt, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund eine um 20 Prozent geringere Chance auf eine betriebliche Ausbildung haben als ihre deutschen Mitschülerinnen und –schüler.  

Hier setzt das Aalener Projekt an, das die Stadt in Kooperation mit der Aktion Jugendberufshilfe Ostalbkreis (AJO) durchführt: drei Berufswerber, die selbst Migrationserfahrung haben und die in ihrem Kulturkreis gut vernetzt sind, begleiten Schüler der Klasse 7 bis 10 auf dem Weg in eine betriebliche Ausbildung. Ansprechpartner sind in erster Linie die Eltern, die in Sachen Berufswahl die wichtigsten Berater ihrer Kinder sind. Und die Berufswerber nutzen ihr Netzwerk von Vereinen und Religionsgemeinschaften, um ihr Klientel zu beraten. „Wir sehen Vielfalt als unsere Chance“ betont der Integrationsbeauftragte Michael Felgenhauer. „Es geht uns darum, kein Talent zu verlieren.“

Mehr Infos über das Projekt:

Mouse http://www.aalen.de/sixcms/detail.php?id=137661&_bereich=6

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