MOST KIND: Mentoring OSTwürttemberg – Kooperative Integration Nicht-Deutscher Studierender

MOST KIND ist ein regionales Gesamtkonzept zur fachlichen, sprachlichen, sozialen und kulturellen Integration ausländischer Studierender und Studierender mit Migrationshintergrund, das die jeweiligen Konzepte der beteiligten Hochschulen und externen Akteure vernetzt und stützt. Ein weiterer Baustein dieses Gesamtkonzeptes ist die Integration ausländischer Absolventen und Absolventen mit Migrationshintergrund in die Arbeitswelt mit Unterstützung des gemeinsam von der Stadt Aalen und der Hochschule Aalen geplanten Integrationszentrums INTZENAA, das wiederum Bestandteil des bereits genehmigten EU-Leuchtturm Projekts EULE/NIKE eines Innovationszentrums am Standort Aalen ist und ebenfalls als Modell für andere Hochschulen dienen kann.

MOST KIND schafft die Grundvoraussetzungen für eine innovative regionale Integration ausländischer Studierender und Studierender mit Migrationshintergrund der an dem Projekt beteiligten Hochschulen durch eine stärkere Integration in die Gesellschaft, womit einerseits die Integration in die Arbeitswelt beflügelt und andererseits die Attraktivität der Region gesteigert werden sollen. Die Einbeziehung von externen an der Betreuung und Integration beteiligten Organisationen und Einrichtungen der Region Ostwürttemberg und der kooperative Ansatz der Projektpartner sind ein wesentliches Merkmal des Konzepts von MOST KIND. Durch die Kooperationen mit externen Partnern werden sich die Expertise solcher Einrichtungen für die Umsetzung des Projekts gesichert und Impulse für die Entwicklung neuer Integrationsinstrumente erhalten.

Um das Meta-Ziel der Wahrnehmung einer attraktiven Hochschulregion mit starker Identität, guten Berufschancen und einem reizvollen interkulturellem Klima durch ausländische Studierende und Studierende mit Migrationshintergrund zu erreichen und auch messen zu können, setzten sich die Projektpartner mehrere Unterziele. Zum Ende des Projekts MOST KIND sollen regelmäßig stattfindende gemeinsame Angebote zur fachsprachlichen und interkulturellen Weiterbildung sowie zum Diversity Management der beteiligten Hochschulen installiert sein. Ebenso sollten zusätzlich zu den eigenen Veranstaltungen jeder Hochschule auch neue gemeinsame integrative Veranstaltungen institutionalisiert werden, durch die deutsche Studierende in die Integrationsproblematik mit einbezogen werden und die ausländischen Studierenden ermöglicht, verstärkt Kontakt zu deutschen Kommilitonen aber auch Studierenden mit Migrationshintergrund zu entwickeln. An allen Hochschulen werden die Tutoren- und Coaching-Aktivitäten sowie spezifische Orientierungsveranstaltungen für ausländische Studierende zugenommen haben, so dass diese sich besser zurechtfinden, zielgenauer studieren können und die Studienerfolgsquote ausländischer Studierender erhöht wird.

Die Vernetzung der Hochschulen und externen Partner zur kooperativen Integration soll neben der Einführung von neuen Veranstaltungen mit integrativem und nachhaltigem Charakter auch in der Entwicklung einer regionalen Integrationsinternetplattform münden. Diese Internetplattform zur Steigerung der Wahrnehmung der Angebote zum sozialen Kontakt und zu einer besseren Integration in die Gesellschaft wird die Integrationsangebote, die die unterschiedlichen Akteure in der Region seit vielen Jahren entwickeln und durchführen, verknüpfen und somit nicht nur allen ausländischen Studierenden der beteiligten Hochschulen als umfassender und praktischer Wegweiser dienen, sondern synergetischer Weise auch anderen Zielgruppen mit Migrationshintergrund.

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